Europäische Metropolregion Mitteldeutschland erhält Förderung für CCUS-Aktivitäten

05. März 2026
Die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland erhält rund 690.000 Euro aus dem Bundesprogramm STARK zur Weiterentwicklung der CCUS-Initiative Ostdeutschland. Ziel ist es, Ostdeutschland stärker in den bundesweiten Dialog zur CO₂-Abscheidung, -Transport, -Nutzung und -Speicherung (CCUS) einzubringen, regionale Potenziale sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu stärken.

Ein Schwerpunkt des Vorhabens liegt auf der Entwicklung zentraler Grundlagen für eine zukünftige CO₂-Transportinfrastruktur in Ostdeutschland. Dazu gehört unter anderem die Erstellung einer Gemeinschaftsstudie „CO₂-Sammelnetz Ostdeutschland“, die Potenziale, Bedarfe und mögliche Trassen für ein überregionales CO₂-Sammelnetz untersuchen soll.

„Wir freuen uns sehr über die Förderung, mit der wir die Aktivitäten der CCUS-Initiative Ostdeutschland weiter ausbauen können. Entscheidend ist dabei die enge Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und Infrastrukturbetreibern, um konkrete Projekte zur CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung voranzubringen“, sagt Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland.

Die CCUS-Initiative Ostdeutschland wurde von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland gemeinsam mit dem House of Transfer des Fraunhofer IWES ins Leben gerufen. Sie bringt Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, organisiert Dialogformate, stößt Studien an und fördert den Wissenstransfer entlang der CO₂-Wertschöpfungskette. Im Fokus stehen dabei insbesondere ostdeutsche Industriezweige mit unvermeidbaren, prozessbedingten CO₂-Emissionen – etwa aus der Kalk-, Zement- und Chemieindustrie.

Weitere Informationen

Webseite CCUS-Initiative Ostdeutschland

Ausblick und Rückblick der Aktivitäten der CCUS-Initiative Ostdeutschland

Potenzialpapier (Stand 01/2026)

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