Strategiekonferenz zum Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier

21. Juni 2019
Rund 250 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Gesellschaft kommen aktuell im Kulturhaus Leuna zusammen, um unter dem Titel „Perspektiven erkennen und gemeinsam gestalten“ über Strategien für den Strukturwandel im Mitteldeutschen Revier zu diskutieren.

In seiner Eröffnungsrede bezeichnete Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, den Strukturwandel in den deutschen Braunkohleregionen als nationale Aufgabe. die nur gemeinsam von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen bewältigt werden könne.

Foto: Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreises 

Kanzleramtsminister Helge Braun präsentierte anschließend den aktuellen Stand der Umsetzung der Empfehlungen der „Kohlekommission“ in Form des Strukturstärkungsgesetzes, dass noch in diesem Jahr vom Bundestag verabschiedet werden soll. Götz Ulrich, Landrat des Burgenlandkreis und Aufsichtsratsvorsitzender der Metropolregion Mitteldeutschland berichtete den Konferenzteilnehmern über die Perspektive der Akteure aus dem Kernrevier.

Im weiteren Verlauf der Konferenz, die von Thomas Einsfelder, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) und Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, moderiert wird, stellten Vertreter von Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Perspektiven und Herausforderungen in ihren jeweiligen Branchen und Themenfeldern hinsichtlich innovativer Technologien und neuer Wertschöpfungskreisläufe vor. Zu den Referenten gehörten u.a. EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger, der Finanzminister des Freistaats Sachsen, Dr. Matthias Haß, Dr. Armin Eichholz, Geschäftsführer der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH und Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH. Ebenfalls an der Konferenz nahmen die Handlungsfeldmanager der Innovationsregion Mitteldeutschland teil, die die Gäste über die aktuellen Vorhaben und Themen des Strukturwandelsprojektes der neun Gebietskörperschaften im Mitteldeutschen Revier informierten. 

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